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| 65 VertreterInnen von Unternehmen, Institutionen und Ministerien kamen zur AIC Präsentation in die OeKB |
Optimierung der österreichischen Exportperformance im Dienstleistungsbereich
2009-03-17
Anlässlich der Präsentation exportfördernder Maßnahmen für den Dienstleistungssektor, zu der die Austrian International Consultants (AIC) am 12. März in die Oesterreichische Kontrollbank geladen hatten, wurden vier - gemeinsam mit vielen für den Dienstleistungsexport wichtigen Institutionen erarbeiteten - Maßnahmenpakete präsentiert, die dringend benötigte Veränderungen zur Optimierung der österreichischen Exportperformance im Dienstleistungsbereich zum Ziel haben.
Nach kurzer Begrüßung durch den Präsidenten der AIC, Dr. Walter Mayr, verwies Dr. Manfred Schekulin (BMWFJ) in seinem Eingangsstatement auf die zuletzt durchwegs positive Entwicklung der österreichischen Dienstleistungsexporte. Dennoch müsse, wie auch das neue österreichische Außenwirtschaftsleitbild festhält, die Konkurrenzfähigkeit Österreichs besonders im Segment der wissensbasierten Dienstleistungen weiter gesteigert werden.
Denn einerseits sei davon auszugehen, dass die Wachstumsdynamik des Dienstleistungshandels sich in Folge technologischer Entwicklungen und weiterer Liberalisierungsschritte weiter beschleunigen wird, andererseits hätten Dienstleistungsexporte auch eine wichtige Rolle als Türoffner und Wertschöpfungsfaktor: Kunden suchten immer öfter nicht mehr nur nach Produkten, sondern nach "Lösungen". Wer intelligente Produkt/Dienstleistungs-Kombinationen (Consulting, Finanzierung, Training, etc.) anbiete, habe auf "high end"-Märkten wirkliche Chancen. Wer nur Güter anbiete, verzichte auf hohe Wertschöpfungspotenziale und komme zusätzlich unter Kostendruck durch Niedriglohnkonkurrenz.
Für Walter Mayr, den Präsidenten der Austrian International Consultants (AIC), hat die Zukunftsorientierung allerhöchste Priorität. Und wie Schekulin vertritt auch Mayr die Ansicht, dass es zusätzlich zu laufenden und geplanten Unterstützungsmaßnahmen notwendig sein wird, der internationalen Konkurrenzsituation nicht optimal angepasste Unternehmensstrukturen in Österreich zu verbessern und nicht mehr zeitgemäße rechtliche Rahmenbedingungen zu überdenken.
Die Austrian International Consultants haben daher in Zusammenarbeit mit nahezu allen für den Dienstleistungsexport relevanten Institutionen Maßnahmen erarbeitet, die dafür notwendige Veränderungen in Gang setzen sollen. Das daraus entwickelte Gesamtkonzept zur Verbesserung der Exportperformance der wissensintensiven Dienstleistungsbranchen Österreichs wurde in vier große Themenbereiche gegliedert und einem größeren Auditorium in der Oesterreichischen Kontrollbank präsentiert:
1. Rahmenbedingungen 2. Finanzierungskonzepte - Finanzierungsinstrumente 3. Wissensstand – Forschung – Monitoring 4. Bildung – Ausbildung – Weiterbildung
Mit Hilfe der vorgeschlagenen Veränderungen sollen
ad 1) moderne rechtliche Rahmenbedingungen unter anderem die Eigenkapitalstärkung durch Beteiligungen branchenfremder Investoren aber auch die Gründung Interdisziplinärer Gesellschaften ermöglichen,
ad 2) neue Finanzierungsinstrumente wie Haftungsträgerorganisation und Projektentwicklungsfonds den österreichischen Unternehmen die notwendigen finanziellen Ressourcen und ausreichende Kreditwürdigkeit für internationale Aktivitäten geben,
ad 3) die für den Dienstleistungsexport entscheidenden Faktoren und Kriterien statistisch intensiver erfasst, verstärkt wissenschaftlich analysiert und durch objektives Monitoring laufend beobachtet werden,
ad 4) die AIC gemeinsam mit kompetenten Branchenvertretungen aus dem Dienstleistungssektor den Aufbau einer virtuellen Akademie anbieten, über die sämtliche für den Export relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden können.
„Aufgrund des großen Firmeninteresses dürfen wir davon ausgehen“, so Walter Mayr, „dass sich die Inhalte unserer Initiative in der nächsten Internationalisierungsoffensive als konkrete Maßnahmen wiederfinden werden".
Zu den Präsentationen:
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